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30. April 1999:

Besuch der Kurklinik in Weiskirchen

Zum Abschluss der Projekttage "Weiskircher Wasser" stand das Thema "Die medizinische Bedeutung des Wassers" auf der Tagesordnung. Deshalb führten die Schüler der Klassenstufe 5 einen Unterrichtsgang zu den Kurkliniken durch. Dr Henke begrüßte die Mädchen und Jungen zunächst in der Saarlandhalle und erklärte noch einmal alles Wesentliche über Bedeutung und Verbrauch des Wassers. Es sei ein kostbares Nass, mit dem man sparsam umgehen soll. Das Gesundheitsamt in Merzig habe die Aufgabe, die Qualität des Trinkwassers zu überwachen. Ausgehend von der Tatsache, dass rund 60% des Körpergewichts des Menschen aus Wasser bestehen (im Blut, zwischen den Zellen und in den Zellen) sprach der Arzt die Gefahren des übermäßigen Wasserverlustes an. Für die Medizin spiele das Wasser eine bedeutende Rolle bei Stoffwechselvorgängen und Giftstoffausscheidungen. Deshalb sei es unbedingt nötig, kranken Menschen, die nicht mehr trinken können, über Infusionen die erforderliche Menge an Flüssigkeit zuzuführen. Dr.Henke erläuterte dann, dass man beim Heilwasser unterscheiden müsse zwischen innerlicher Anwendung (z.B. Injektionen oder lösliche Tabletten) und äußerlicher Anwendung (z.B. schwimmen im Schwimmbad, Zugaben ins Wasser eines Wannenbads, Teilbäder mit Güssen, Wickeln, Packungen und Umschlägen sowie Wassertreten). Gefrorenes Wasser wird bei Eismassagen und -packungen verwendet. Gasförmiges Wasser kommt zum Beispiel bei Inhalationen und beim Kältenebel zur Anwendung. Bevor dann in zwei getrennten Gruppen (Bademeister Martin führte die andere) ein Rundgang durch das Haus mit seinen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten durchgeführt wurde, zeigte sich Dr.Henke beeindruckt vom Wissen der Schüler zum Thema "Wasser". Gezeigt wurden den Fünftklässlern die Schwimmbäder, wovon mit einem  versenkbaren Boden und einem Patientenlifter ausgestattet ist. Dort werden Übungen wie zum Beispiel Aquajogging durchgeführt. Eine riesige Badewanne mit 600 l Inhalt für Unterwassermassagen sorgte ebenso für großes Interesse bei den Schülerinnen und Schülern wie Teilbäder (für Arme und Füße) und der Kneippraum, wo Ergüsse für körperliches Wohlergehen sorgen sollen. Höhepunkt war aber die Möglichkeit, selbst die Wassertretanlage zu testen. Da man warm und kalt treten kann, ist ein besonders gutes Gefäßtraining möglich. Nach einer Stärkung mit Mineralwasser und einer Brezel traten die Schüler nach einem interessanten Vormittag wieder den Rückweg in die Schule an. Die Bilder zeigen einige Stationen des Rundgangs.