18. Mai 1999

Besichtigung der Kläranlage "Im Wittum"

Letztes Thema des dreiwöchigen Projekts "Weiskircher Wasser" war die Behandlung des Abwassers. Bürgermeister Theobald ließ es sich nicht nehmen, als anerkannter Fachmann auf diesem Gebiet selbst in die Schule zu kommen und den Schülern der drei 5. Schuljahre im Kombisaal dazu einige Erläuterungen zu geben. Er erklärte, dass alles Wasser, das durch die Menschen genutzt wird, sei es zum täglichen Leben oder im Zuge gewerblicher, industrieller oder landwirtschaftlicher Nutzung zu Abwasser wird. Unsere von der modernen Technik geprägten Lebensgewohnheiten hätten Abwasser in einer Menge und Beschaffenheit mit sich gebracht, auf die unsere Natur nicht vorbereitet sei. Deshalb müsse der Mensch mit den technischen Mitteln der Abwasserreinigung regulierend eingreifen, um das gestörte Gleichgewicht wieder herzustellen. Anschließend stellte er das Verfahren einer Kläranlage an Hand eines Schaubildes im allgemeinen vor. Über Kanäle, die in einem Sammler einmünden, werden die Abwässer in die Kläranlage geführt. Dort werden sie dann einer mechanischen, teilweise chemischen und schließlich einer biologischen Reinigung unterzogen. Der übrig gebliebene entwässerte Klärschlamm kann sogar wieder als Dünger verwertet werden. Dann ging der Bürgermeister speziell auf die drei kleineren Kläranlagen der Gemeinde Weiskirchen ein. Nach vielen Fragen von Seiten der Schüler war es soweit. Vor Ort, genauer in der Anlage "Zum Wittum" zwischen Weiskirchen und Rappweiler wartete bereits Herr Schuster vom AVS, der den Kindern noch einmal die wichtigsten Vorgänge erklärte.