Die Feldlerche

 
Steckbrief  

  • Name: Feldlerche, wissenschaftlich Alauda arvensis,  engl.: Skylark
  • Kennzeichen: rnit 18 bis 19 cm fast so groß wie ein Star; Gefieder tarnfarben in verschiedenen Brauntönen, im Flug sichtbarer weißlicher Flügelhinterrand, der die Feldlerche von anderen Lerchen unterscheidet; bei Erregung stellt sie die Scheitelfedern zu einer kleinen Haube auf. 
  • Lautäußerungen: Ruf etwas rauh trrr-lit oder triipp; abwechslungsreicher, trillernder Gesang, oft ohne Pausen im Flatterflug aus großer Höhe vorgetragen. 
  • Nahrung: Insekten, Spinnen und andere Kleintiere des Bodens sowie Pflanzenteile und Samen. 
  • Brutzeit: Nestbau und Brutbeginn etwa ab Mtte April; oft eine zweite Jahresbrut bis Mitte Juli, Anfang August. Nest: mit feinem Pflanzenmaterial ausgepolsterte, selbstgescharrte Bodenmulde. Gelege: 3 bis 5 weißliche bis hellbraune Eier; dichte, dunkelbraune Sprenkelung. Brutdauer: 11 bis l2 Tage. Entwicklungszeit: nach 7 bis 11 Tagen verlassen die Jungen das Nest, unabhängig mit etwa 30 Tagen. 
  • Wanderungen: in den nördlichen und östlichen Teilen Mitteleuropas Zugvogel (Kurzstreckenzieher), in wärrneren Gegenden überwintern Feldlerchen auch in Mitteleuropa oder weichen nur Kälteeinbrüchen aus; an der Küste auch reiner Standvogel. 
  • Vorkommen: Lebt in offenen Landschaften: Wiesen, Äcker mit lockerem Bewuchs. Brutvogel in ganz Europa bis Ostsibirien und Japan; fehlt nur im Inneren Nordskandinaviens und in weiten Teilen Griechenlands. In Deutschland 2,5 bis 3,6 Millionen Brutpaare. 
  • Gefährdung: Durch weite Verbreitung noch nicht gefährdet, jedoch wegen ständigen Rückgangs (20 bis 50 Prozent in 20 Jahren) in die Vorwarnliste der Roten Liste aufgenommen. Ursachen des Rückgangs: stark veränderte Landwirtschaft 

  • - Wiesen werden gewalzt oder früh gemäht 
    - Unkräuter und Schädlinge werden durch Spritzgifte beseitigt

 
Quelle: NABU