Comenius European School Partnership

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Germany - October 2010: Visit in Luxembourg

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Students from Weiskirchen meet their partners at Erpeldange in Luxembourg

comenius-ger-visit-in-lux-28-10-2010

 

Lebendige COMENIUS Schulpartnerschaft mit Luxemburger Schule

 

Schüler der Eichenlaubschule Weiskirchen zu Besuch im Nachbarland

Seit elf Jahr nun besteht eine enge Schulpartnerschaft der Eichenlaubschule Weiskirchen mit der Ecole Fondamontale in Erpeldingen (Erpeldange). Nachdem im letzten Schuljahr die damaligen 5. Schulklassen aus der Luxemburger Gemeinde in Weiskirchen zu Besuch waren, statteten kürzlich die gleichaltrigen Weiskircher Schülerinnen und Schüler den lang ersehnten Gegenbesuch bei ihren Luxemburger Brieffreunden ab. Die engen Kontakte sind in das europäische COMENIUS–Projekt eingebettet, das mit Schulen aus Italien, Tschechien und Rumänien durchgeführt wird.

Die 23 Schülerinnen und Schüler aus dem 6. Schuljahr waren mit der betreuenden Lehrerin Eva Wagner in der Luxemburger Partnerschule in Erpeldange 3 Tage lang zu Gast. Nach der herzlichen Begrüßung an der Erpeldinger Grundschule durch die Luxemburger Kinder und ihre Lehrer Yves Desbordes und Pit Delles war für den Rest des Morgens gemeinsames Lernen angesagt. Besonders imponierten den Weiskircher Schülern die hervorragende technische Ausstattung und das lebendige Ambiente der Partnerschule. Schnell verging die Zeit an den Computern und Maltischen. Außerdem gab es eine Menge zu berichten seit der ersten Begegnung in Weiskirchen. Schließlich wussten die Kinder inzwischen, dass beiderseits Deutsch als Muttersprache gesprochen wird. Die Zeit bis zum nächsten Morgen verbrachten die Schülerinnen und Schüler in den Familien ihrer Brieffreunde.

HERBSTFEST IM SCHLOSSPARK

Am nächsten Tag lud die Ecole Fondamentale zu ihrem traditionellen Herbstfest im Schlosspark nahe der Schule ein. Für ihre beiden Klassen und die Weiskircher Partnerschüler hatten sich Yves Desbordes und Pit Delles etwas Besonderes ausgedacht. Die Kinder höhlten Runkelrüben aus und kreierten daraus „Rommelboozen“, genau wie in den Kindheit ihrer Klassenlehrer. Danach gab es Wettkampfspiele „Luxemburg gegen Deutschland“. Hätte ein Luxemburger Mädchen beim Stiefelweitwurf besser gezielt und nicht den neuen Schulinspektor getroffen, wäre der Gesamtsieg an die Kinder aus Erpeldange gefallen. Inzwischen wurde Schulleiter Günter Peifer vom Bürgermeister Francis Dahm und dem Inspektor Gérard Roettgers begrüßt. Dabei stellte man die besondere Bedeutung der elfjährigen Partnerschaft der beiden Schulen und des europäischen COMENIUS – Projektes heraus.

KLETTERN IM HOCHSEILGARTEN

Nachdem sich die 46 Schülerinnen und Schüler mit Luxemburger Würstchen und frischem Apfelsaft gestärkt hatten, brachte ein Bus die Gruppe in das 15 Kilometer entfernte Vianden. Vorbei an der imposanten Burganlage ging es zu einem Abenteuererlebnis der besonderen Art: dem Hochseilgarten von Vianden.

Nach Anlegen der Sicherheitsgurte und Helme führte das geschulte Personal eine Sicherheitsbelehrung durch. Ein Übungsparcours in geringer Höhe diente als Einstieg in die Kletterpartie und als Vorbereitung auf die „Ateliers“ in den höher gelegenen Bereichen. Wer glaubte, irgendein Mädchen oder Junge würde sich der Aufgabe entziehen, der hatte sich getäuscht. Gesichert an Stahlseilen Bald turnten bald alle im Geäst der mächtigen Buchen herum, schwangen wie Tarzan von Baum zu Baum, balancierten, sprangen in Netze oder jonglierten auf beweglichen Sprossenleitern.

Zu gerne wäre man noch länger im Hochseilgarten herum geklettert, doch die Gasteltern warteten um 17.30 Uhr an der Schule, um ihre erschöpften aber glücklichen Kinder heil in Empfang zu nehmen.

ABSCHIED MIT TRÄNEN

Am nächsten Morgen galt es, wieder Abschied zu nehmen. Es wurde noch viel über die Erlebnisse der beiden Tage und Nächte erzählt und diskutiert. Bevor sich die Kinder und ihre Eltern, manche mit ein paar Tränen in den Augen, verabschiedeten, versprach man sich die Kontakte weiter zu intensivieren, noch mehr anzurufen, noch mehr Mails, SMS und Briefe zu schreiben. Als der Bus wieder in Richtung Weiskirchen langsam startete, klebten 23 traurige  Kindergesichter an den Busfenstern. Man suchte mit den Blicken noch einmal seinen Partner und rief sich  „ Au revoir“ und „Auf Wiedersehen“ zu.

Im Bus nach den Eindrücken der drei Tage in Luxemburg gefragt, meinte Felix (Klasse 6c): „Wir haben viele Schönes in Luxemburg gesehen und erlebt: eine tolle Landschaft, Burgen, Schlösser. Am schönsten war es aber im Hochseilgarten“. Und Kerstin (6d) fügte hinzu: „Und die Leute sind so nett. Ich freue mich, wenn die Luxemburger Kinder uns nächstes Jahr besuchen“.




Last Updated on Friday, 06 July 2012 20:23