Mission to Sky

 
 
 

Mission erfolgreich

Mission in der ARD-Sendung Kopfball

 

    
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Zum Seitenanfang  Schulfest am 27.8.2011 mit Ballonstart Mission to sky   
 

Die Elektronik- und Amateurfunk-AG der Eichenlaubschule Weiskirchen plant in Zusammenarbeit mit der Jugendgruppe des Ortsverbandes Schwarzwälder Hochwald (Q21) und der AATIS am 27. August 2011 um 10:30 Uhr Ortszeit den Start eines Stratosphärenballons. Neben der Aussendung von Telemetrie, GPS-Position und Sprachansage auf 145,2 Mhz sollen weitere Messdaten von Sensoren, wie z.B. Geiger-Müller-Zähler und Kraftmesser zur Ermittlung des freien Falls, aufgezeichnet werden. Das Ballonteam wird während des Einsatzes im Packet-Radio-Convers auf Kanal 55 erreichbar sein.

Weitere Informationen zu dem Schul- und Amateurfunkprojekt gibt es auf der Homepage des Ortsverbandes Schwarzwälder Hochwald (Q21) www.dl0wr.de.

 

Ein Projekt der Eichenlaubschule Weiskirchen mit Unterstützung durch

   OV Schwarzwälder Hochwald Q 21

 

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 Startvorbereitungen

Mission to sky   

  Die Vorbereitungen laufen auf vollen Touren.

 

 

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Vorbesprechung

Teil der Nutzlast ist ein Experiment für die ARD-Fernsehsendung "Kopfball". Ein Team der Produktionsfirma VisualBridges wird vor Ort sein.

 

Vorbesprechung mit Frau Kolb von VisualBridges:

 

 

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Experimenteller Stratosphärenballonstart der Arbeitsgemeinschaft Elektronik und Amateurfunk

Die Mission

An einem mit Helium gefüllten Wetterballon wird eine Nutzlast mit physikalischen Sensoren und einem GPS-Navigationssystem mit zwei Amateurfunksendern vom Marktplatz vor der Schule aufsteigen gelassen. Der Ballon wird nach ca. 90 Minuten zwischen 22.000 und 32.000 m platzen. Die Nutzlast schwebt an einem Fallschirm wieder unbeschädigt zum Boden. Das Gewicht der Nutzlast beträgt ca. 1100 Gramm. Die geplante Aufstiegsgeschwindigkeit liegt bei 330m/min.

Das Experiment

Die Nutzlast beinhaltet verschieden Sensoren zur Temperatur und Luftfeuchtemessung,

einen Geiger-Müller-Zähler zur Radioaktivitätsbestimmung, einen Dehnungsmessstreifen zur Erfassung des freien Falls nach dem Platzen der Ballonhülle und einem Datenlogger zur Archivierung der Messungen.

Die Datenübertragung

Während der gesamten Ballonmission werden kontinuierlich Daten wie Position, Flughöhe, Geschwindigkeit, Außentemperatur, Innentemperatur, Luftfeuchte, Batteriespannung und Strom in Form von Sprache, Packet-Radio und APRS zur Empfangsstation in Weiskirchen gefunkt.

Die Sprache

Die Stimme gehört zu Maximilian Jackowski von der AG Elektronik und Amateurfunk. Unter Anleitung des Nutzlastentwicklers wurden die benötigen Sprachsegmenten aufgenommen und digitalisiert. Ein Mikrocontroller erzeugt während des Fluges aus den Sprachsegmenten die aktuelle Ansage.

Was ist Packet Radio?

"Packet-Radio ist ein rechnerunterstütztes Kommunikationssystem, in dem Daten digital nach einem definierten Protokoll zwischen Amateurfunkstationen ausgetauscht werden". Etwas weniger kompliziert ausgedrückt: Datenübertragung per (Amateur-) Funk! Das heute für Packet-Radio verwendete Übertragungsprotokoll ist eine für Funkübertragung abgewandelte Form des in der kommerziellen Datenübertragungstechnik (zum Beispiel im DATEX-P-Netz der deutschen Bundespost) verwendeten X.25 Protokolls und wurde zu Beginn der 80er Jahre in den USA entwickelt.

Was ist APRS?

APRS steht für: AUTOMATIC POSITION REPORTING SYSTEM.

Dabei werden auf einer gemeinsamen Frequenz Packet Radio Datenpakete übertragen. Inhalt der Pakete können dabei Standortdaten von Fest- oder Mobilstationen sowie Wetterdaten, Infotexte, Messwerte, Peildaten und Sonstiges sein. Mit spezieller APRS-Software (siehe unten) können diese Daten ausgewertet und z.B. auf einem Monitor visualisiert werden.

Weit verbreitet ist die Nutzung des Systems zur Positionsbestimmung von Fahrzeugen. Dazu werden diese mit GPS-Navigationsempfängern ausgerüstet. Der Einsatz ist selbstverständlich nicht auf Landfahrzeuge beschränkt, sondern kann auch aus allen Arten von Luft- und Wasserfahrzeugen oder auch von Personen erfolgen.

Die Genehmigung

Für dieses Experiment ist eine Genehmigung der Deutschen Flugsicherung (DFS) notwendig. Nach Erteilung der Genehmigung veröffentlicht die DFS ein NOTAM (Notice to Airmen) für den Luftverkehr mit dem Startzeitraum, dem Startort und Objektinfo. Der Ballon darf erst nach telefonischer Freigabe durch die DFS gestartet werden. Zusätzlich ist eine Luftfahrtsversicherung erforderlich.

Die Suche

Die Daten der GPS-Sonde erlaubt fortwährend eine Ortsbestimmung (geographische Koordinaten und Höhe) des Ballon. Die genannten Daten werden abwechselnd als AX25 Datenprotokoll, APRS und als Sprachansage ausgesendet. Das systematische Auffinden und Bergen der Nutzlast durch mobile Funkamateure wird durch den Empfang der GPS-Daten erheblich erleichtert. Die 3 Suchmannschaften sind erfahrene Funkamateure, die auch regelmäßig Wettersonden „jagen“.

Die Forscher

Die Ballonmission ist ein Projekt der Arbeitsgemeinschaft Elektronik und Amateurfunk an der Eichenlaubschule Weiskirchen. Die Forscher sind Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 10, die sich regelmäßig außerhalb der regulären Schulzeit freitagabends zum Elektronikbasteln, Funken und freiwilligen Lernen treffen..

Unterstützt werden die Jugendlichen von

o   Deutscher Amateurradio Club e.V. Ortsverband Schwarzwälder Hochwald Q21

o   Arbeitskreis Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule e.V. ( AATIS )

o   einem sehr engagierten Funkamateur, der die Nutzlast entwickelt hat

o   drei engagierten Ballonjägerteams mit befreundeten Funkamateuren

o   Partnern aus der Industrie als Sponsoren

o   dem Förderverein der ELS Weiskirchen

o   und einer engagierten Schule mit motivierten

 

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Mission erfolgreich durchgeführt!

Die Ballonmission wurde am 27. August 2011 erfolgreich durchgeführt. Eine ausführliche Dokumentation folgt...

Kurz vor dem Start:

Nach einem Flug bis in eine Höhe von fast 30 km platzt der Ballon. Die Nutzlast schwebt an einem Fallschirm sanft zu Boden. Die Ballonjäger und das Fernsehteam der ARD-Sendung "Kopfball" sind kurz nach der Landung vor Ort und bringen alles zurück in die Schule. Moderatorin Isabelle hält die Nutzlast mit den aufgezeichneten Daten in Händen.

Moderatorin Isabelle und Experte Pattrick sind erleichtert. Die Speicherkarte der Kamera ist unbeschädigt und lässt sich mit dem Computer auslesen. Die Auswertung der Videos kann beginnen.

 

 

 

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Mission in der ARD-Sendung Kopfball

KOPFBALL

So, 06.11.2011  11:00 Uhr - 11:30 Uhr  im Ersten

Wie hoch kann ein mit Helium gefüllter Ballon aufsteigen?

Eckart von Hirschhausen fragt: "Wenn ich einen Luftballon steigen lasse, verliere ich ihn ganz schnell aus den Augen und deshalb möchte ich von Kopfball wissen: Wie hoch kann ein Helium-gefüllter Ballon aufsteigen?"
Kopfball-Reporterin Isabel Hecker hat sich für die Antwort die Hilfe eines Physikers, der Eichenlaubschule Weiskirchen und jeder Menge prall gefüllter Ballons geholt.

Zur Sendung ->> ARD Mediathek

Quelle: ARD Mediathek

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