Mission to sky

Ein Projekt der Erweiterten Realschule Weiskirchen in Zusammenarbeit mit

und OV Schwarzwälder Hochwald Q 21

Ein Beitrag zur Pilotphase der Initiative Microsoft

Start des Stratosphärenballons: Samstag, 13. November 2004, 10.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die DFS Niederlassung Mitte hat keine Einwände gegen o.a. Vorhaben
sofern die folgenden Auflagen eingehalten werden:

1. Der Aufstieg wird ca. 30 min vor dem geplanten Start beim Wachleiter
Frankfurt ACC angemeldet.

2. Bei Unregelmäßigkeiten im Ablauf des Vorhabens muss umgehend der
Wachleiter Frankfurt ACC informiert werden.

Ein NOTAM wird veröffentlicht.
(NOTAM. Engl. Notice to airman, Informationen für Piloten)

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NOTAM

Ballon-Projekt   

 

 

 

Hier das NOTAM:

F4980/04 - ASCENT OF UNMANNED WX-BALLOON 5NM AROUND WEISKIRCHEN,
4933N 00649E (23NM NW SAARBRUECKEN NDB SBN),
COLOUR WHITE, DIAMETER 2M, WEIGHT 1000G.
GND FL900 13 NOV 09:30 UNTIL 13 NOV 12:30 

 

 

 

 

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Informationen zum Ballonstart

Ballon-Projekt   

35 Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Weiskirchen im nördlichen Saarland werden mit der Unterstützung des DARC Ortsverbandes Schwarzwälder Hochwald Q 21 und des Arbeitskreises Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATiS) einen Stratosphärenballon mit Nutzlast starten. Der Starttermin ist für den 13.November 2004  um 10:30 Uhr geplant.

Der Startort ist: Erweiterte Realschule Weiskirchen, Am Marktplatz 1, 66709 Weiskirchen/Saar

49° 33´24,7´´ N,    6° 49´6,4´´ O,   Höhe 383,7 ü.nN

Die Nutzlast besteht aus: einer GPS-Bake, zur genauen Standortbestimmung, auch via APRS, Temperatur- und Feuchte aussen + Temperatur innen,
Bordspannungsüberwachung, ATV mit 2 Kameras im 13-cm-Band  

Alle Daten werden auch in Sprache ausgesendet (Sprachansage)!
 
Frequenzen: 
Sprachansage 145.200 MHz in FM abwechselnd mit Packet-Radio 145.200 in FM / AFSK 1200bit/s
ATV: 2329 MHz direkt

Folgende Daten können also empfangen und ausgewertet werden:
Position, Locator, Flughöhe, Flugrichtung, Geschwindigkeit, Außentemperatur, Innentemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Batteriespannung und ein Livebild  der eingebauten Kamera via ATV.

 Bitte beachten: Das Packet-Radio System kann NICHT connected werden !  
 Bitte unterstützen Sie diese Mission durch Mitschrift der Telemetrie-Datensätze !

Während der Mission sind Rückfragen und Beobachtungsmeldungen im DL-Convers auf Kanal 55 möglich!

Auch wenn das Log noch so klein ist, es ist sehr wichtig für die Auswertung !

Bitte senden Sie ihre Logs per Mail an Stefan Clemens, DO9SC

Via Packet-Radio:  do9sc@db0ge
Via Internet E-Mail: do9sc@darc.de

Vielen Dank!

Natürlich sind auch Zuschauer beim Start willkommen.

Weitere Informationen stehen auf der Homepage des OV Wadern (www.dl0wr.de).

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BerlinRadio

Mission to sky 

Informationen über das Projekt werden auch über das Internetradion "BerlinRadio" gesendet. 

Hier ist die Internetadresse: http://www.berlinradio.info 

BerlinRadio

Den Text des Beitrags kann man unter der Rubrik "Beitragsservice" auf der Homepage des Senders nachlesen.

Herzlichen Dank an das Team von  BerlinRadion!

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Innovative Ganztagsschule

Mission to sky 

Gemeinsam mit 11 Pilotschulen aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland nimmt die Erweiterte Realschule Weiskirchen an dem Projekt "Innovative Ganztagsschule" teil. Die teilnehmenden Schulen erproben innovative pädagogische Konzepte im außerunterrichtlichen Bereich unter Einbeziehung der Neuen Medien. Das Projekt wird von Microsoft im Rahmen seiner Initiative "WissensWert" gefördert und von den Bildungsministerien aus Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland unterstützt. Das IBI – Institut für Bildung in der Informationsgesellschaft (Berlin) ist für die Koordinierung und wissenschaftliche Begleitung des Projekts verantwortlich.

Ziele des Projekts:

- Die Schüler lernen, selbstverantwortlich und selbstorganisiert zu handeln.

- Die Schüler werden dabei in ihrer Entwicklung individuell gefördert.

- Die Schüler steigern ihre Medienkompetenz.

- Die Schüler lernen, projektorientiert und in Gruppen zu arbeiten.

- Die Eltern sollen in die Projektarbeit der Schule eingebunden werden.

Das Projekt "Misson to sky"  wird als Referenzprojekt für weitere Vorhaben an der Erweiterten Realschule Weiskirchen gelten.

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Virtueller Klassenraum

Mission to sky 

Für die Projektarbeit wurde bei  Lehrer-Online ein virtueller Klassenraum eingerichtet. 

Die verschiedenen Servicefunktionen im virtuellen Klassenraum ermöglichen die gezielte Kommunikation 
mit einzelnen Schülerinnen und Schülern oder den Austausch der gesamten Projektgruppe untereinander.

Die wichtigsten Funktionen sind Dateiaustausch, Forum, Chat, Kurznachrichten, E-Mail und Homepagegenerator.

Weitere Informationen stehen

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Bilder von den Planungsarbeiten

Mission to sky 

Bilder von Samstag, 6. November 2004

helium1-640-480.jpg test1-640-480.jpg test2-640-480.jpg

Bilder von Dienstag, 2. November 2004

Alexander mit dem verpackten Ballon Devid und Rebecca mit Fallschirm und Radarsegel Annika, Michael und Martha mit dem Camcorder Benedikt und Andreas mit dem Tragseil und einem Teil der Nutzlast
Marc beim Entwurf des Logos Teamsitzung mit Amateurfunker Wolfgang Klein Volle Konzentration auch am Nachmittag So sollen die T-Shirts aussehen

SZ

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Bilder vom Start

Mission to sky 
Das wird eine lange Schicht: Frühstück im Basislager Namensschilder und T-Shirts liegen bereit. Catering-Team: Die Gäste können kommen Der Funkmast wird aufgestellt. Die Kabel werden zum Kontrollraum verlegt.
Lilli hat Geburtstag: Herzlichen Glückwunsch Italienische Partnerschülerinnen Wir liegen gut in der Zeit. Eine Menge Technik Ich bin bereit zum Empfang der Video-Signale.
Wir liegen gut in der Zeit. Die Nutzlast (links) Haben wir an alles gedacht? Die Heliumflaschen werden vorbereitet. Die Füllvorrichtung ist angeschraubt.
Vorsicht: Nur nicht die Ballonhülle beschädigen Alles im Griff Schon ganz schön dick Wir sind fertig Der Fallschirm soll für eine sanfte Landung sorgen.
Das Radarsegel: Wie ein Tripelspiegel Der Schulleiter begrüßt die Gäste: 2 Landtagsabgeordnete, Vertreter des Landkreises,  den Bürgermeister von Weiskirchen, die Ortsvorsteher, den Kurdirektor, die Gäste von den Partnerschulen aus Frankreich und Italien, ... Gut gemacht Der Füllvorgang ist abgeschlossen. Im Kontrollzentrum: Hoffentlich klappt alles
Technische Informationen Übersetzung für die italienischen Gäste Nur noch wenige Minuten bis zum Start Die Spannung steigt Volle Konzentration: Jeder Knoten muss sitzen.
Das Radarsegel: Piloten können das Flugobjekt orten. Alle Teile sind befestigt. Kostbare Fracht: Der Ballon wird über Frankreich fliegen. Text auf der Nutzlast in Deutsch und Französisch  Knoten-Karl macht den letzten Sicherheitstest: Alles sicher verknotet Letzter Funktionstest: Alle Signale werden deutlich empfangen
Notruf aus dem Kontrollraum: Wir haben keine GPS-Daten mehr! Die Entscheidung: Trotz fehlender GPS-Daten wird gestartet Alle halten den Atem an. Die Nutzlast streift die Tannenbäume. Der Ballon steigt in den strahlend blauen Himmel Tolle Bilder aber keine GPS-Daten
Weiskirchen und Umgebung von oben Messwerte für Temperatur, Luftdruck und Luftfeuchte, aber keine Daten über Höhe und Position Der Ballon platzt in etwa 25 000 m Höhe (Schätzwert auf der Basis von Temperatur- und Luftdruck). Wie finden wir den Ballon wieder???????? Ortung ohne GPS
Ortung ohne GPS mit Peildaten von Funkamateuren Der Ortsvorsteher informiert sich. Informationen zum Projekt Was erzählen wir der Presse? Pressekonferenz
Der Fundort in der Nähe von Breisach Wir haben ihn!

 

 

 

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Bericht vom Start

Mission to sky 

Am Ende doch ein Glückstag: Erfolgreicher Abschluss der Ballonmission an der Erweiterten Realschule Weiskirchen

Die Stratosphärenballonmission mit Amateurfunknutzlast haben 45 Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Weiskirchen mit der Unterstützung des DARC Ortsverbandes OV Schwarzwälder Hochwald Q 21 und des Arbeitskreises Amateurfunk und Telekommunikation in der Schule (AATiS) trotz Komplikationen erfolgreich abschließen können.

Ausgerechnet am 13. November 2004 wurde nach der Startfreigabe der Deutschen Flugsicherung kurz nach 10:30 Uhr Ortszeit der Stratosphärenballon gestartet.

Zum Startort an die Erweiterte Realschule Weiskirchen waren ca. 100 Besucher gekommen, um die Startvorbereitungen und den Start des Ballons mitzuerleben.

Die Amateurfunknutzlast, die aus einer GPS-Bake zur genauen Standortbestimmung auch via APRS, Temperatur und Feuchte außen und Temperatur innen, Bordspannungsüberwachung und aus einem ATV-Sender mit 2 Kameras im13-cm-Band bestand, machte wenige Sekunden vor dem Start Probleme.

Stefan, DO9SC meldete: Weiskirchen wir haben ein Problem!

Die Daten, die auch in Sprache ausgesendet werden sollten, wurden sporadisch übertragen, aber die Positionsdaten wurden gar nicht übertragen. Alle Daten bis auf die GPS-Informationen wurden dennoch als AX25 Protokoll auf der Frequenz 145.200 MHz ausgesendet. Die verantwortlichen Schüler und Funkamateure  versuchten die GPS-Bake mehrmals zu initialisieren, aber der GPS-Empfänger erfasste keine Daten bzw. übertrug keine Informationen an das Packetradiosystem.

Das bedeutete, dass keine geografischen Positionsdaten des Ballons zur Verfügung stehen würden, und man nicht wie in der Vergangenheit die Flugbahn und die Höhe des Ballons auf einer Karte auf einem Computermonitor verfolgen kann. Eigentlich nicht tragisch. Aber diese Situation erfordert, dass die Bergungsteams der Nutzlast, selbst die Position des Ballons ermitteln müssen und dies während der Verfolgung des Ballons, damit die kostbare Nutzlast nicht verloren geht. Das Technikteam in Weiskirchen entschloss sich trotzdem zur risikoreichen Mission des Ballons mit der vorbereiteten Nutzlast.

Sicherlich keine einfache Entscheidung, obwohl im Kontrollzentrum schon alles Mögliche unternommen wurde, um eine Positionsbestimmung ohne GPS-Empfänger durchzuführen.

Mit starkem Seitenwind, der die Nutzlast in eine Tanne trieb, erfolgte ein mehr oder weniger guter Start in die Stratosphäre. Die Beobachtung der ATV-Bilder und der Temperaturdaten gaben Rückschlüsse auf die Höhe des Ballons. Die 13-cm-Richtantenne wurde immer sehr präzise auf beste Signalstärke nachgeführt, um mittels Kreuzpeilung die etwaige Position herauszufinden. Weitere Peil-Daten, die in Packetradio im Converskanal 55 von französischen und deutschen Funkamateuren übermittelt wurden, waren hierfür erforderlich.

Kurzzeitig wurde die angespannte Stimmung durch begeisterten Applaus unterbrochen. Das Platzen des Ballons konnte life aus vermuteten 200 km Entfernung über die Kamerabilder mitverfolgt werden. Die Bergungsteams erhielten sofort alle verfügbaren Informationen, um die Nutzlast möglichst schnell bergen zu können. Für das Bergungsteam mit Toni DF8UZ, Josef DG8SDR und Manuel ging nun die Fahrt vom Elsass zurück nach Deutschland in die Nähe von Breisach, wo der Ballon nach ca. vierstündiger Fahrt in 180 km Entfernung unbeschadet auf einer Wiese landete und geborgen wurde.

Für die Auswertung der Daten werden alle Mitschnitte und Logs benötigt. Auch wenn das Log noch so klein ist, es ist sehr wichtig für die Auswertung.

Bitte senden Sie ihre Logs per Mail an Stefan Clemens, DO9SC

Via Packet-Radio:  do9sc@db0ge

Via Internet E-Mail: do9sc@darc.de

Vielen Dank!

Weitere Informationen stehen auf der Homepage des OV Wadern unter www.dl0wr.de

Text: Frank Paulus-Rieth, DL4VCG

 

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Grüße von einem Astronauten

Mission to sky 

Der Astronaut Dr. Ulf Merbold war einen Tag vor dem Ballonstart Gast bei einer Veranstaltung der Sparkasse  Merzig-Wadern. Der Schulleiter stellte ihm das Projekt vor. Am 14. November 2004 erreichte uns folgende E-Mail:

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Liebe Schülerinnen und Schüler der Erweiterten Realschule Weiskirchen,

Herr Peifer, der Direktor Ihrer Schule, hat mir vorgestern von Ihrem Vorhaben berichtet, einen Ballon in die Stratosphäre aufsteigen zu lassen und dabei Luftdruck, Feuchtigkeit, Position etc. zu messen und außerdem Aufnahmen mit Kameras zu machen. Dem Internet habe ich entnommen, dass der Start gestern tatsächlich erfolgt und die Ballon-Fahrt erfolgreich verlaufen ist. Dazu möchte ich Ihnen allen herzlich gratulieren.

Ulf Merbold

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Schulleiter Günter Peifer und  Emilia Verrengia von der Partnerschule aus Italien im Gespräch mit Ulf Merbold

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